VON TRÄUMEN UND VERWANDLUNGEN (2018)

Tanz und Theaterprojekt mit Kindern der Anton Gruner Schule, Wiesbaden

von Mareike Buchmann und Mirko Danihel

 

Ein Projekt gemeinsam mit dem Staatstheater Wiesbaden

gefördert von Kultur macht stark

I AM (NOT) A SUPERMODEL oder WIR LIEBEN SELFIES

 

Fast nichts machen wir lieber als uns in Pose zu werfen und ein Bild von uns machen. Wir lieben Selfies! Ausgehend von dieser vertrauten Alltagsrealität wollen wir das Phänomen der (Selbst)inszenierung auf unterschiedliche Weise erproben und untersuchen.

Wir schauen uns Selbstporträts in unterschiedlichen Medien und aus anderen Epochen an und inszenieren sie mit dem eigenen Körper nach. Wie fühlt es sich an, in ein fremdes Bild zu steigen? Wir imitieren Supermodels und erfinden eigene, verrückte Posen. Wir proben einen Catwalk und werfen uns so richtig in Szene. Wir lächeln. Wir sind wunderschön. So weit so gut. Und jetzt das ganze nochmal. Aber anders. Durch Verfremdung, Übertreibung entsteht ein neues Bild. Selbstbewusst, strahlend, vielleicht etwas verrückt nun. Schön eben. Schön anders. I am not a Supermodel. Oder gerade deswegen doch?!?!

 

Fotos aus dem Projekt mit der RSPLUS am Scharlachberg, BIngen (2018)

 

OH MY GOD (2017)

 

Jugendliche wachsen in einer Zeit auf, in der Religion mehr denn je in die Politik eingreift. Das Projekt erforscht mit künstlerischen Mitteln den Umgang mit Ritualen und heiligen Bildern. Es wimmelt von Idolen, Propheten, Prophezeiungen, Anführern, himmlischen Heerscharen und heiligen Kriegern.  Es geht um Gott und Götter – solche der Schuld, des Zorns, der Liebe, der Schönheit. Wir stellen Fragen und suchen nach Antworten. Dabei stehen Heiliges und Profanes immer wieder ganz dicht beieinander.

 

Das fünfte gemeinsame Projekt von zeitraumexit und der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule OH MY GOD zeigte im Dezember 2016 bei zeitraumexit eine erste Version. Nun wird das Stück in einer weiterentwickelten Fassung an den Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen zu sehen sein. 

 

Regie / Konzept: Wolfgang Sautermeister

Künstlerische Assistenz / Silvia Szabó

Tanz / Choreographie: Mareike Buchmann

Video / Visuals: Benjamin Jantzen

Licht: Tilo Schwarz

Pädagogische Begleitung: Christian Wagner, Peter Wilms

 

Foto: Peter Empel
Foto: Peter Empel

Collage: Mareike Buchmann
Collage: Mareike Buchmann

I AM (NOT) A SUPERMODEL

Performance Workshop 

 

"I AM (NOT) A SUPERMODEL wurde im Rahmen einer Studie im Kontext von "Jedem Kind seine Kunst RLP" als Best Practice Beispiel benannt. https://kulturland.rlp.de/fileadmin/kulturland/Kultur_vermitteln/JeKiKu/Endbericht_Jedem_Kind_seine_Kunst_gut_.pdf

 

 

Ich habe einen Traum

Kunst Workshop

 

Wir alle haben Träume. Wir träumen in der Nacht, während wir schlafen oder am Tag, wenn wir aus dem Fenster schauen. In unseren Träumen ist alles möglich! Manche Träume sind süß wie Zuckerwatte, andere sind dunkel und düster und jagen uns einen Schrecken ein. Wir träumen von der großen Karriere als Popstar, Astronaut oder Bärenfänger. Jeder träumt auf seine Weise und ohne die Träume wäre die Welt nur halb so bunt und aufregend.

"Ich habe einen Traum…" beschäftigt sich auf vielfältige Art mit dem Thema. Wir werden über die eigenen Träume sprechen, die Nachtträume, Alpträume, die Tagträume oder den einen großen Lebenstraum. Wir werden uns Traumdarstellungen in der Bildenden Kunst und Literatur anschauen und uns davon inspirieren lassen. Wie verfassen unsere eigenen Traumprotokolle und erfinden Träume in unserem eigenen Traum-Labor.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie lässt sich ein Traum künstlerisch gestalten?

 

Die Kinder und Jugendlichen haben durch die vielfältigen Ausdrucksmittel - tänzerisch/choreografisch, performativ, gestalterisch oder literarisch - die Möglichkeit ihren eigenen Ausdruck zu finden.

Körperwahrnehmung, Präsenz, Gestalten, Zeigen und Sehen, Eigenständigkeit und Gemeinsamkeit, Selbstverantwortung und Begleitung stehen im Mittelpunkt des Prozesses. Die unterschiedlichen Medien wie Körper, Raum, Musik, Text und Bild werden in ihrer Gemeinsamkeit und Differenz erfahren.

In diesem Projekt steht das eigene Erleben - die eigenen Träume - im Mittelpunkt. Mit den Mitteln der Kunst wird dafür einen Raum geschaffen, um dieses Auszudrücken und von einer anderen Perspektive zu betrachten. Gleichzeitig ermutigt das Projekt, zu den eigenen Träumen zu stehen, sie ernst zu nehmen und ihnen eine Gestalt zu verleihen.

"Sprich", sage ich zum Tisch und der Tisch spricht, "Ich". (2014)

 

Eine TanzPerformance und  Installation aus Körpern und Tischen mit Jugendlichen und "Raum (0)"

 

Ein Tisch ist mehr als eine Platte auf vier Beinen. ALLES was wir auf den Tisch legen, wird von ihm getragen, nichts fällt. Und er ist ein verschwiegener Geselle. Ist die Sache VOM Tisch verrät er nichts über die vergangenen Geschehnisse. Ein Tisch trägt und erträgt im Laufe seines Lebens eine Fülle an Ereignissen. Dies zeigt er uns durch sichtbare und unsichtbare Spuren.Wir suchen die Spuren, verwischen die Spuren, phantasieren und neue Spuren und lassen den Tisch endlich mal das machen, wovon der sonst nur träumen kann.

 

Konzept | Idee: Mareike Buchmann

Von und mit: Jugendlichen des movimento und "Raum (0)

 

*Im Rahmen der Tischtransaktion werden Tische in ganz Rheinland-Pfalz vom 1. April bis 15. Mai 2014 in verschiedenen privaten Haushalten getauscht, um die Kultur der Gastfreundschaft zu pflegen. Im Vorfeld entfalten verschiedene Netzwerkpartner Aktivitäten rund um das Thema TISCH. 

Gefördert aus den Mitteln des Fonds Soziokultur und der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur.

KÖRPER. KAMPF. TANZ

Workshop auf dem OPEN-OHR FESTIVAL 2014