DIE UNRUHE

 

 

Ich bin die Unruhe.

Greife aus dir heraus dich und andere an. Treibe dich an zu tun, zu hetzen, zu hasten, zu wollen und zu wünschen.

Bewege dich in meinem Takt. Stillstand ist Makel auch wenn die Erschöpfung keine Regung mehr erlaubt. Dränge dich weiter, reite mit Dir über die Grenzen.

Dort sei: gereizt, gelüstet und irritiert.

Ich bin:

Verführung, Suche, Seuche, Angst, Kampf, Dichtung und Empfindung.

 

In ihrer 2. abfüllenden Produktion erforscht die Performancekünstlerin und Choreografin Mareike Buchmann das Phänomen der Unruhe. Dabei nimmt sie vor allem innere und äußere Erregungszustände der Unruhe in den Fokus - wie Anspannung, Lust, Reiz, Stillstand, Beschleunigung - und verleiht ihnen durch Körper, Text, Licht und Sound eine Gesamt-Atmosphäre. Inspiriert wurde sie dazu von ihrem eigenen Restless-Leg-Syndrom, welches zur Metapher für "der Unruhe in der Ruhe zu begegnen" wurde.

Gleich einem Nervensystem entsteht so ein organischer Raum, der Signale und Reize aussendet und aufnimmt. Es entstehen (Körper)-Bilder zwischen Spannung und Entspannung, Berührung und Irritation, die nie ganz zu fassen sind. Der Körper von Mareike Buchmann verwandelt sich von Bild zu Bild, ist nie das Eine oder das Andere. Licht und Sound geben den inneren Erregungszuständen Textur und Bewegung. 

 

Trailer 1  DIE UNRUHE

Trailer 2 DIE UNRUHE

 

Konzept, Choreografie, Regie, Performance: Mareike Buchmann

Sound: Mirko Danihel

Raum und Licht: Simon Hegenberg

Konstümobjekt: Julia Graf

Dramaturgische Assistenz, Beratung: Robert Krajnik

Presse: Nikola Schellmann

Foto: S. Hegenberg

 

Eine Produktion von Impuks-m gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt, mit freundlicher Unterstützung: Künstlerverein Walkmühle, Kunsthalle Mainz.