FRESSEN

von und mit "Raum (0)"

2017

 

Freiheit - nicht zweifeln nicht kämpfen

Liebe: weder vertrauen noch glauben

 

Das moderne Überfließen der Menschen in den dauermöglichen Überfluss drückt sich im vielfältigen Akt des Fressen aus.

Wir fressen die Tiere, die Pflanzen, die Erde, die Waren, alles Weitere und uns selbst.

Am Fressakt schimmert die Konstruktion des Ich, das Angetrieben in ständiger Unruhe niemals satt wird.

Wir können noch soviel in uns hineinschlingen, unsterblich werden wir dennoch nicht

 

 

Fotos: Simon Hegenberg